Marktbericht KW 28
- vor 2 Tagen
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Aktuelles auf dem Markt: Kirschen, Blueberries und Pimientos del Padron aus dem Rheintal, zuckersüsse vollsaftige Walliser Aprikosen, Bimi violett und Gurkenblüten, Kronendill, frischer Knoblauch, Frühkartoffeln Lady Christl, wunderschöne Eierschwämme normal und extra klein aus der Ukraine und Litauen, frische Mandeln, Merendelle und Percocche aus Spanien und Italien. Schöne Vignola Pflaumen in blau und gelb, zudem Italienische Feigen grün.
Problematisch oder Saison Ende: Walderdbeeren Ende Saison, Spargel grün.
Gemüse und Salate im Hochsommer – Wer die Hitze liebt und wer lieber eine Pause einlegt:
Die heissen Sommertage lassen nicht nur uns Menschen ins Schwitzen kommen – auch auf den Feldern fühlen sich nicht alle Pflanzen gleich wohl bei diesen hohen Temperaturen. Während einige Gemüsearten mit der Wärme erst richtig in Fahrt kommen, legen andere bei grosser Hitze lieber eine Wachstumspause ein.
Obwohl unsere Produzenten Ihr Handwerk sehr gut beherrschen und stets versuchen den etwas widrigen Umständen entgegen zu wirken, indem sie sehr früh am Morgen ernten, genügend wässern damit die Pflanze nicht noch mehr Stress hat und indem sie die empfindlichen Blattsalate mit Schattierungsnetzen schützen, werden wir die Folgen der Hitzewelle jetzt zu spüren bekommen.
Mediterrane Gemüse fühlen sich bei sommerlichen Temperaturen besonders wohl. Tomaten, Peperoni, Gurken und Auberginen gehören zu den Wärmeliebhabern. Sie wachsen kräftig und bilden ein besonders intensives Aroma. Wird es aber zu heiss, schalten sie einen Gang zurück und gehen einfach in den Überlebensmodus. Das heisst, die Pflanzen wachsen nur noch langsam oder werfen sogar ihre neuen Blüten ab damit sie die Hitze überstehen.
Salate muss man mit Schatten und genügend Wasser schützen, Blumenkohl und Broccoli wachsen deutlich langsamer und bilden teilweise kleinere oder weniger schöne Köpfe.
Auch von 2B Fresh haben wir eine Meldung zu den Schwierigkeiten in der Produktion bekommen. Bei diesen wunderschönen Mini-Blättchen erstaunt das uns nicht sehr. Beeren: Auch hier sind 38 Grad nicht besonders förderlich für die Haltbarkeit der kleinen Früchte.
Marco von den Gebrüdern Meier sagte heute Morgen: Wir haben für kurze Zeit die Zucchetti-Schwemme, danach kommt nichts mehr, weil die Pflanzen «ersoffen» sind, aber so wird es uns nicht langweilig!


