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Marktbericht KW 30

  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Aktuelles auf dem Markt: Mandeln grün, Weinberg Nektarinen und Pfirsiche, Merendelle, Mirabellen, Stachelbeeren, Cassisbeeren.


Saisonbeginn: Birnen Carmen und Coscia, Mirabellen, Zwetschgen Frühsorten.


Problematisch oder Ende: Nüsslisalat ist bei der Hitze sehr rar. Die Verfügbarkeit beschränkt sich täglich auf einige wenige Gitter und der Preis bewegt sich auf einem sehr hohen Level. Die Kirschensaison neigt sich langsam dem Ende zu. Noch für kurze Zeit sind aber grosse, knackige «Chriesi» erhältlich.

 

Gemüse- und Salatanbau: Ist Ihnen aufgefallen, dass wir Sie noch immer täglich mit frischen Salaten und Gemüse aus der Schweiz beliefern können? Zugegeben, die Qualität ist nicht immer perfekt, doch unter den jetzigen Wetterbedingungen zumeist sehr ordentlich. Unsere Bauern sind derzeit Tag und Nacht im Einsatz um Ihre Felder zu bewässern, Ihre Produkte vor der Hitze zu schützen und bereits früh am Morgen zu ernten, sodass die frischen Produkte bereits am Nachmittag bei uns in der Kühlhalle stehen.

 

Wildpilze: Es sind weiterhin Eierschwämmli und Sommertrüffel verfügbar. In den Herkunftsregionen der Steinpilze ist es unisono zu heiss und zu trocken, womit die Aussichten für die nächsten Tage unverändert bleiben.


Steinobst: Aus Frankreich sind die ersten Kisten Weinbergnektarinen und Weinbergpfirsiche eingetroffen. Diese speziellen Sorten, mit leicht rötlichem Fruchtfleisch, werden in der Küche für die Zubereitung von Desserts und Kompott verwendet. Auch die kleinen, leuchtend gelben Mirabellen und die tiefblauen Zwetschgen wurden bereits auf dem Markt gesichtet. Hier lohnt es sich aber noch ein Bisschen zu warten bis die Früchte reif sind und ihren vollen Geschmack präsentieren. Voll toll im Geschmack sind wie bereits letzte Woche erwähnt, die Walliser Aprikosen. Man sollte hier unbedingt noch zuschlagen bevor die Saison zu Ende ist.

 

Reineclaudes: Die Reineclaude gilt bis heute noch als eine der edelsten Pflaumensorten und ist geschmacklich für viele Obstkenner die beste Steinfrucht überhaupt. Bekanntlich war die damalige französische Königin Claude auch eine grosse Liebhaberin dieser besonderen Frucht. Ob sie die Sorte selbst gezüchtet oder einfach nur nach Frankreich gebracht hat, ist nicht bekannt. Jedenfalls erhielt die Pflaume Ihren Namen =  Reine Claude oder Regina Claudia.

 

Percocche: Gehören in Süditalien zum Sommer wie die Sonne und das Meer. Es ist dort eine ganz typische Tradition ein Stück einer Percoca in ein Glas gekühlten Rotwein zu geben – oft ein einfacher Landwein. Die Frucht saugt sich mit dem Wein voll und wird anschliessend gegessen. Das Sommergetränk heisst: Vino con la percoca. Man könnte die Percocche auch als Handfrucht essen aber ihre wahren Qualitäten offenbart sie erst wenn sie als Kompott eingemacht wird. Durch das Einmachen wird das Fruchtfleisch buttrig fein, mit einem hervorragenden Aroma. Zum jetzigen Zeitpunkt werden uns Früchte in top Qualität angeboten.


Kernobst: Der Markt für Importäpfel ist geschlossen. Das heisst, dass grundsätzlich genügend Inlandware vorhanden ist. Wer dennoch auf Sorten wie den Granny Smith nicht verzichten will, wird durch den Zuschlag von Strafzoll mit einem höheren Preis «bestraft». Gerade umgekehrt verhält es sich bei den Birnen. Derzeit bekommen wir ausschliesslich Früchte aus dem Import, neu die Sorten Carmen sowie die etwas kleinere Sorte Coscia und weiterhin die Conférence.

 
 
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