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Marktbericht KW26

Aktuelles aus der Schweiz: Zucchetti gelb, Auberginen Tigre, Mangold farbig, Kohlraben, Knoblauch frisch, Bohnen blau, Rheintaler Kirschen, Sauerkirschen, Walliser Aprikosen, Stachelbeeren und Johannisbeeren.

 

Aktuelles auf dem Markt: Limelon (Melone mit Limetten-Geschmack), Aprikosen Orangered,

Aprikosen Vanillacot, Feigen frisch Italien.

 

Schwierig: Sehr knappe Verfügbarkeit beim Blumenkohl, Broccoli und Mara des Bois.

Ende: Löwenzahn gebleicht, Chicorée rot, Spargeln grün und weiss.

Bald Ende: Alterntige Kartoffeln und Karotten.

 

Limelon: Wie es der Name schon sagt, eine Mischung aus Limes und Melonen. Schlussendlich eine süsse, gelbe Melone mit frischem Limetten-Geschmack. Eine Neuheit, bei der sich die Italienischen Produzenten von Don Camillo richtig etwas einfallen haben lassen.

Überraschen Sie Ihre Gäste! Denn so etwas hatten die noch nie.

 

Aprikosen Vanillacot: Sie kommen aus Spanien und haben eine interessante ganz helle Farbe (hellgelb) mit tiefroten «Bäggli». Wer es mit der Säure der herkömmlichen Aprikosen nicht so kann, ist bei der Vanillacot genau richtig. Das bleiche Zuckerpüppchen hat nämlich einen fulminanten Hang zur Süsse!

 

Kartoffeln Baked festkochend: Die Lagerbestände sind aufgebraucht und die Baked festkochend ist nun also eine Frühkartoffel. Auch für alle anderen Kartoffeln ist die Umstellung auf neuerntige Ware nicht mehr weit. Diese sorgt dann alljährlich für kurze Turbulenzen in der Küche, weil einiges nicht mehr so funktioniert wie es sollte. Umwandlung von Stärke in Zucker usw.

 

Der Johannistag (24. Juni) gilt seit je her als zentraler Lostag für die Landwirtschaft.

Das Johannisfest oder eben das Johanni steht in enger Verbindung zur zwischen dem 20. und dem 22. Juni stattfindenden Sommersonnenwende. Die Johannisnacht gilt als ganz besonders günstige Nacht um Kräuter zu sammeln. Am besten sieben davon. Alle zusammen zu einem Strauss gebunden behüten sie Mensch, Tier, Haus und Feld. Zum Johannistag gibt es viele Ernteregeln und Erntetraditionen. So neigt sich in der Regel die Schafskälte dem Ende zu und es beginnt die Ernte vieler Feldfrüchte. Johanniskraut, Johannisbeeren und der Johanniskäfer (Glühwürmchen) leuchten. Bei Rhabarber und Spargel endet sie jedoch, deshalb trägt der Johannistag auch den Beinamen Spargelsilvester. Bauernweisheit: «Bis Johannis nicht vergessen; sieben Wochen Spargeln essen.» Weit verbreitet war früher das Backen von Johanniskuchen. Im Elsass wurde er am Mittag des 24. Juni noch warm nach Hause oder zum Gesinde getragen. Daher kommt die Redensart «Hans Dampf in allen Gassen». In Brasilien findet um diese Jahreszeit die grosse Maisernte statt und am 24. Juni feiert man São João. Eine fröhliche, bunte Grillparty, bei der hauptsächlich Maiskolben auf den Grill kommen. In Bolivien auf der südlichen Halbkugel gilt die Johannisnacht als die kälteste des Jahres. Dementsprechend werden warmer Tee oder Milch jeweils mit Zimt oder einem Schuss Schnaps zusammen mit heissen Hotdogs serviert.

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