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Marktbericht KW27

Aktuelles aus der Schweiz: Zucchetti, Zucchetti gelb, Spriggelbohnen, Schweizer Bimi, Knoblauch frisch, Kirschen aus dem Rheintal, Sauerkirschen, Walliser Aprikosen, Himbeeren, Johannisbeeren, Cassis und Stachelbeeren Schweiz.

 

Aktuelles auf dem Markt: Eierschwämme aus der Ukraine und Polen, Pflaumen blau und gelb Italien, frische grüne Mandeln.

 

Problematisch: Sehr knappe Verfügbarkeit bei den einheimischen Erdbeeren. Orangenthymian und Mini Patissons vorübergehend keine.

 

Ende Saison: Holunderblüten, Bronzefenchel, Beifuss, Import Bimi, Schwarzwurzeln.

 

Bargaus: heisst unser neuer Produktionsbetrieb in Sagogn. Einer der schönsten Flecken am Rhein. Diese Woche kommen der Schnittlauch, der Peterli und der Liscio direkt frisch geerntet von Bargaus.

 

Spriggelbohnen: Landläufig nennt man diese gesprenkelten Stangenbohnen auch «Berner Landfrauen». Ob das sortentechnisch zu 100% hinhaut, sei dahingestellt. Steckbrief: gekocht essbar, im rohen Zustand giftig. Essbare Pflanzenteile: Früchte, Samen, Hülsen. Geschmack: herzhaft, nussig. Erkennungsmerkmal: grün-violett-gespriggelt.

 

Knoblauch frisch: Man erkennt ihn an seinem grünen Stiel und der rosa Färbung. Beim jungen Knoblauch sind die Zehen meist noch nicht ganz ausgebildet und sein Geschmack ist wesentlich milder als beim getrockneten. Daher kommt er oft dort zum Einsatz wo Knoblaucharoma zwar erwünscht ist aber nicht zu intensiv sein darf. Schmeckt auch wunderbar auf einem Butterbrot!

 

Bimi Beutel 150g und 200g Import: Da hatten wir in letzter Zeit oft mit Qualitäts-Problemen zu kämpfen. Nun ist der erste Schweizer Bimi da und wir stellen per sofort um. Erhältlich im praktischen 1 Kilo Ifco.

 

Schweizer Beeren: Die Schweizer Beerenernte läuft auf Hochtouren. So kommen also die Himbeeren, Johannisbeeren, Cassis und Stachelbeeren nächste Woche mit einem «Schwiizer-Krüzli» auf der Schale. Allein bei den Blue- und Brombeeren konnten wir noch nicht umstellen und die Erdbeeren müssen ab sofort mit Import-Ware ergänzt werden. Stachelbeeren: Klein, aber oho! Die saftige Stachelbeere ist eine Verwandte der Johannisbeere. Sie ist dekorativ und durch ihren erfrischenden süss-säuerlichen Geschmack für allerhand Zubereitungen bestens geeignet. Cassis: Die schwarze Johannisbeere ist definitiv die herbste unter den Johannisbeeren. Etwas edler oder frankophoner ausgedrückt nennt man die schwarze Sorte Cassis. Bei den Johannisbeeren zählen wir bis zu 50 Sorten.

 

Walliser Aprikosen: Wie jedes Jahr geht die Grenze am 1. Juli zu und wir müssen uns von den tollen Spaniern und Franzosen verabschieden. Die ersten Walliser Aprikosen machen vermutlich dem «Walliser-Dickschädel-Image» alle Ehre und wir befürchten, dass sie noch in die Schublade «sauer-macht-lustig» gehören. Aber selbstverständlich lassen wir uns gerne vom Gegenteil überzeugen.

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