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Aktueller Wochenbericht KW17

Aktuelles aus der Schweiz:
Rhabarber, Spargeln grün und weiss, Radiesli farbig/bunt, Tomaten Berner Rosen, Ramati gelb und Green Zebra, zarte und geschmacklich wunderbar neue Kohlraben aus dem Rheintal, Gurken CH.

Aktuelles auf dem Markt:
Spargeln aus allen Himmelsrichtungen, Morcheln Türkei, Pfirsiche und Nektarinen (noch eher teuer), Wassermelonen Spanien, Knoblauch frisch EG.

Problematisch oder Ende:
Freiland Nüsslisalat, Federkohl, Nashi Birnen, Pflaumen gelb, Semmelstoppel Pilze, Tarocco und Sanguinelli Orangen trotz einwandfreier Qualität, weil sie definitiv nicht mehr zur Jahreszeit passen.

Schweizer Tomaten:
Bis der Zoll am 30. April die Tore schliesst, dürfen wir noch Richtung Süden schauen. Die hiesigen Produzenten haben aber ordentlich Gas gegeben und wir freuen uns über die schönen roten und gelben Ramati, die Berner Rosen und Green Zebras, über die Noire de Crimée und vor allem über die tollen farbigen Tomaten-Mix Gitterli.

Erdbeeren:
Nun legen die Italiener so richtig los und wir freuen uns darüber, dass wir bereitsvom Süden in die Nördlichen Produktionsgebiete wechseln können. Norditalien bedeutet kürzere Transportwege und Erdbeeren bei denen der Geschmack vor der Haltbarkeit stehen darf. Gut so!

Spargeln:
Dieses Jahr wollen die Preise nicht fallen. Im Norden und Osten immer wieder winterliche Verhältnisse und in Spanien schlechtes Wetter seit Tagen. Stagnierende Erntemengen mit gleichzeitig erhöhter Oster-Nachfrage … Alles klar, oder!

Pilze:
Weiterhin schöne Morcheln aus der Türkei, genügend Steinpilze aus Südafrika zu stabilen Preisen, neue Ernte von Sommer-Trüffeln in Spanien. Semmelstoppelpilze sind nicht mehr erhältlich (Saisonende).

Rhabarber:
War schon vor 4800 Jahren bei den Chinesen als verdauungsförderndes Heilmittel bekannt. Er enthält die Vitamine A und C sowie Kalium. Geniessbar sind nur die Stängel. Die Blätter enthalten Oxalsäure und sind giftig. Heute kommt er meist in irgendeiner süssen Variante auf den Tisch, obwohl er eigentlich ein Gemüse wäre. Die einen lieben die roten säuerlichen Stangen, andere kriegen, beim blossen Gedanken an die „fädigen“ Stücke aus Kindertagen, Hühnerhaut. Bis vor kurzem kam der Frühlingsbote noch aus Holland, seit 10 Tagen sind unsere Schweizer Produzenten am Start und versorgen uns vollumfänglich.

Nun wünschen wir allen frohe Ostern, gute Geschäfte und allen, die nun Richtung Süden ziehen eine staufreie Autobahn und erholsame Ferien

ecco-jäger errichtet größte Dachfarm der Schweiz zur klimafreundlichen Fisch- und Gemüseproduktion.

Ab Frühling 2015 kultiviert die ecco-jäger Früchte und Gemüse AG frische Speisefische, Salate und Kräuter aus eigener Produktion vor Ort.

Die ecco-jäger Früchte und Gemüse AG errichtet auf dem Dach des eigenen Firmensitzes in Bad Ragaz ein 1.000m2 großes Gewächshaus, in dem Gemüse und Kräuter hydroponisch angebaut werden. In der Etage darunter wachsen Speisefische in einer 200m2 großen Aquakultur. Der Clou: das Wasser der Fische ist durch deren Ausscheidungen mit natürlichen Nährstoffen angereichert. Dieses Wasser wird genutzt, um darin die Pflanzen im Gewächshaus anzubauen. Die CO2-reiche Abluft der Aquakultur wird in das Gewächshaus geleitet und dort als zusätzlicher Dünger von den Pflanzen verwertet. Diese ressourcenschonende Kombination aus Aquakultur und Hydroponik heisst Aquaponik. Geplant und gebaut wird die Aquaponik-Farm von der Firma ECF Farmsystems, die auf ihrem Werksgelände in Berlin derzeit Europas größte urbane Aquaponik-Farm errichtet.

Zudem wird die komplette Kühltechnik neu erstellt. Diese neue Anlage ermöglicht, das gesamte Betriebsgebäude inkl. Treibhaus und Fischbecken mit der Abwärme der Kühl- und Tiefkühlzellen zu Beheizen.

Beweggründe

Laut WWF und UN resultieren 17-35% der weltweiten CO2-Emmissionen aus Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung. Zusätzlich wird dabei 70% des weltweiten genutzten Süßwassers verbraucht. Schon heute sind über 1Mrd. Menschen von Fisch als Proteinquelle abhängig, hingegen sind 85% der Weltmeere überfischt oder stehen kurz davor. Lebensmittel legen oft weite Wege von der Produktion zum Verbraucher zurück. Kühlketten und der Transport mit dem Flugzeug verursachen beträchtliche Mengen CO2.
ecco-jäger sieht in der ressourcenschonenden Produktion von hochwertigem Fisch und Gemüse direkt am Konsumenten und mit wassereinsparenden Kreislaufsystemen, eine Chance die Ressourceneffizienz in der Lebensmittelproduktion zu steigern. Die transparente Produktion setzt höchste Ansprüche an Ökologie, Tiergesundheit und Verbraucherschutz.

Über die ecco-jäger Früchte und Gemüse AG
Der Innhabergeführte Traditionsbetrieb ecco-jäger Früchte und Gemüse AG blickt auf eine
80-jährige Historie im Lebensmittelhandel zurück. Mit einem Vollsortiment an Frisch- Kühl –und Tiefkühlprodukten beliefert die ecco-jäger mit ihren 25 Lieferfahrzeugen rund 1600 Kunden. Zum heutigen Zeitpunkt beschäftigt die Firma ecco-jäger 60 Angestellte. Davon sind 10 Mitarbeiter in der Zweigniederlassung im Kanton Graubünden, der Selva Gemüse Laax tätig.

Nach einer intensiven Vorplanung ist der Spatenstich zum Bau der größten Dachfarm der Schweiz im Herbst 2014 gesetzt worden. Für mehr Produktqualität, ein Höchstmass an Nachhaltigkeit und natürlich am Standort Bad Ragaz.

Pressekontakt
Philipp Gschwend
Tel 081 303 84 84
Email: philipp.gschwend@ecco-jaeger.ch

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