ECCO JÄGER

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Aktueller Wochenbericht KW26

Aktuell: Da geht einem wirklich das Herz auf, wenn man durch die üppige, farbenfrohe Ausstellung in der Markthalle flaniert. Es ist irgendwie die schönste Zeit im Jahr. Alles ist wieder da, leuchtet und strahlt in den prächtigsten Farben und macht einem so richtig „gluschtig“! Praktisch die ganze Familie der Steinfrüchte, beinahe alle Beerensorten, Bohnen und Tomaten in allen Grössen und Farben. Nektarinen und Pfirsiche gelb und weiss auch als Saturn, Kirschen aus Italien, Frankreich und der Schweiz. Bohnen grün und gelb wie auch gelbe Cocos. Günstige Aprikosen aus Spanien, Orangered aus Frankreich und sogar die ersten Walliser sind verfügbar (diese waren heute aber innert einer halben Stunde ausverkauft), Frühkartoffeln grosse und Brätler, Zucchetti gelb und Kefen CH, Wassermelonen kernlos, Wassermelonen gelb und Mini, Trauben Vittoria und Black Magic aus Italien.

Trauriger ist die aktuelle Lage für unsere Produzenten. Nach den sehr stürmischen und starken Gewittern dieser Woche sind die Salate im Seeland zu traurigem Spinat mutiert und dienen höchstens noch als teure Gründüngung. Der echte Spinat und tonnenweise Zucchetti waren auch dort und gehen jetzt mit unter die Erde. Grosse Schäden auch an den Folgesätzen. Wie sich die ganze Verknappung der Erntemengen auswirken wird, werden wir bald sehen. Zum Glück wurden unsere regionalen Produzenten nicht so stark getroffen.

Erdbeeren: Die täglichen Wechsel zwischen 30 Grad und Regendusche sind für die Haltbarkeit dieser zarten Früchtchen natürlich nicht sehr förderlich. Wir kämpfen schon länger und geben unser Bestes. Bald kommen dann die Robert Pelican Erdbeeren aus dem sonnigen Surrein im Bündner Oberland.

Spargeln: Mit der Sommersonnenwende oder dem Johannistag verabschiedet sich der edle Spargel offiziell vom Parkett. Dem weissen Spargel bleiben noch ein paar wenige Tage dann ist Schluss und mit dem grünen kehren wir zurück nach Übersee.

Perlzwiebeln: Jeden Frühling den gleichen Ärger. Irgendwann ist die Ernte ausverkauft und es kommt zu einem Unterbruch von einigen Wochen. Saison halt …. ! Nun sind sie wieder da die kleinen würzigen Dinger und wir freuen uns.

Rhabarber: Theoretisch ist am Johannistag auch Schluss mit dem Rhabarber. Zu viel Oxalsäure. Wir essen diese ja nicht pur und deshalb haben wir noch kleinere Mengen zur Verfügung.

Und von Oxalsäure zu Oxalis: Wer diese grünen oder roten Glücksbringer noch nicht kennt, sollte unbedingt einmal zwei verschiedene Schalen vorbestellen. Einfach der Hammer diese Sauerkleeblätter.

ecco-jäger errichtet größte Dachfarm der Schweiz zur klimafreundlichen Fisch- und Gemüseproduktion.

Ab Frühling 2015 kultiviert die ecco-jäger Früchte und Gemüse AG frische Speisefische, Salate und Kräuter aus eigener Produktion vor Ort.

Die ecco-jäger Früchte und Gemüse AG errichtet auf dem Dach des eigenen Firmensitzes in Bad Ragaz ein 1.000m2 großes Gewächshaus, in dem Gemüse und Kräuter hydroponisch angebaut werden. In der Etage darunter wachsen Speisefische in einer 200m2 großen Aquakultur. Der Clou: das Wasser der Fische ist durch deren Ausscheidungen mit natürlichen Nährstoffen angereichert. Dieses Wasser wird genutzt, um darin die Pflanzen im Gewächshaus anzubauen. Die CO2-reiche Abluft der Aquakultur wird in das Gewächshaus geleitet und dort als zusätzlicher Dünger von den Pflanzen verwertet. Diese ressourcenschonende Kombination aus Aquakultur und Hydroponik heisst Aquaponik. Geplant und gebaut wird die Aquaponik-Farm von der Firma ECF Farmsystems, die auf ihrem Werksgelände in Berlin derzeit Europas größte urbane Aquaponik-Farm errichtet.

Zudem wird die komplette Kühltechnik neu erstellt. Diese neue Anlage ermöglicht, das gesamte Betriebsgebäude inkl. Treibhaus und Fischbecken mit der Abwärme der Kühl- und Tiefkühlzellen zu Beheizen.

Beweggründe

Laut WWF und UN resultieren 17-35% der weltweiten CO2-Emmissionen aus Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung. Zusätzlich wird dabei 70% des weltweiten genutzten Süßwassers verbraucht. Schon heute sind über 1Mrd. Menschen von Fisch als Proteinquelle abhängig, hingegen sind 85% der Weltmeere überfischt oder stehen kurz davor. Lebensmittel legen oft weite Wege von der Produktion zum Verbraucher zurück. Kühlketten und der Transport mit dem Flugzeug verursachen beträchtliche Mengen CO2.
ecco-jäger sieht in der ressourcenschonenden Produktion von hochwertigem Fisch und Gemüse direkt am Konsumenten und mit wassereinsparenden Kreislaufsystemen, eine Chance die Ressourceneffizienz in der Lebensmittelproduktion zu steigern. Die transparente Produktion setzt höchste Ansprüche an Ökologie, Tiergesundheit und Verbraucherschutz.

Über die ecco-jäger Früchte und Gemüse AG
Der Innhabergeführte Traditionsbetrieb ecco-jäger Früchte und Gemüse AG blickt auf eine
80-jährige Historie im Lebensmittelhandel zurück. Mit einem Vollsortiment an Frisch- Kühl –und Tiefkühlprodukten beliefert die ecco-jäger mit ihren 25 Lieferfahrzeugen rund 1600 Kunden. Zum heutigen Zeitpunkt beschäftigt die Firma ecco-jäger 60 Angestellte. Davon sind 10 Mitarbeiter in der Zweigniederlassung im Kanton Graubünden, der Selva Gemüse Laax tätig.

Nach einer intensiven Vorplanung ist der Spatenstich zum Bau der größten Dachfarm der Schweiz im Herbst 2014 gesetzt worden. Für mehr Produktqualität, ein Höchstmass an Nachhaltigkeit und natürlich am Standort Bad Ragaz.

Pressekontakt
Philipp Gschwend
Tel 081 303 84 84
Email: philipp.gschwend@ecco-jaeger.ch

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